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Hilfe, mein Baby hasst Baden! 7 Tipps für Wassermuffel

Dein Baby schreit beim Baden? Du bist nicht allein! Hier sind 7 erprobte Tipps, wie du kleine Wassermuffel sanft ans Baden gewöhnen kannst.

Mutter badet ihr Baby behutsam

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Dein Baby schreit, sobald es ins Wasser kommt? Es strampelt, weint und will einfach nur raus? Erstmal tief durchatmen – du bist nicht allein. Studien zeigen, dass bis zu 30 % aller Babys in den ersten Lebensmonaten das Baden ablehnen. Und weißt du was? Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge.

In diesem ausführlichen Ratgeber bekommst du 10 erprobte Tipps, mit denen du deinem kleinen Wassermuffel sanft und liebevoll helfen kannst, das Baden lieben zu lernen. Außerdem erfährst du, wann professionelle Hilfe sinnvoll ist und was andere Eltern erfolgreich ausprobiert haben.

Wichtig: Jedes Baby ist anders. Was bei einem Kind sofort funktioniert, braucht bei einem anderen mehrere Anläufe. Hab Geduld mit dir und deinem Baby – ihr schafft das!

Warum manche Babys das Baden nicht mögen

Bevor wir zu den Tipps kommen, hilft es zu verstehen, warum dein Baby beim Baden weint. Denn nur wenn du die Ursache kennst, kannst du gezielt etwas ändern.

Häufige Gründe für Badeunlust

  • Temperaturwechsel: Der Übergang von warm angezogen zu nackt im Wasser ist ein enormer sensorischer Reiz für Neugeborene. Die Haut deines Babys ist deutlich empfindlicher als deine.
  • Unsicherheit und Kontrollverlust: Das Gefühl, im Wasser zu liegen, kann für dein Baby beängstigend sein – es verliert den festen Halt unter dem Körper.
  • Zu kalt oder zu warm: Schon ein bis zwei Grad Unterschied machen bei Babys einen riesigen Unterschied. Ohne genaue Messung ist das schwer einzuschätzen.
  • Reizüberflutung: Helles Licht, Geräusche, das ungewohnte Gefühl auf der Haut – für ein kleines Baby ist das alles gleichzeitig sehr viel.
  • Hunger oder Müdigkeit: Wenn das Timing nicht stimmt, hilft der beste Trick nicht. Ein hungriges oder übermüdetes Baby lässt sich durch nichts beruhigen.
  • Negative Vorerfahrung: Hat dein Baby einmal ein unangenehmes Bad erlebt (zu heiß, zu kalt, erschrocken), kann es diese Erfahrung mit dem Baden verknüpfen.
  • Entwicklungsphase: In bestimmten Wachstumsphasen reagieren Babys generell empfindlicher auf neue Reize – das betrifft auch das Baden.

Tipp: Führe ein kleines „Badetagebuch” – notiere, wann das Baden gut klappt und wann nicht. So erkennst du Muster (Uhrzeit, Stimmung, Hunger) und findest schneller heraus, was deinem Baby hilft.

Die 10 besten Tipps für kleine Wassermuffel

Tipp 1: Die richtige Wassertemperatur – exakt messen

Klingt banal, ist aber oft der Schlüssel zum Erfolg. Prüfe die Temperatur immer mit einem zuverlässigen Badethermometer36 bis 37 Grad Celsius sind ideal. Schon ein Grad zu kalt kann dein Baby zum Weinen bringen. Und dein Ellbogen oder Handgelenk als Thermometer? Leider zu ungenau.

Achte auch darauf, dass das Wasser während des Badens nicht abkühlt. Gerade bei kleinen Wassermuffeln, bei denen das Bad etwas länger dauert, kann die Temperatur schnell sinken.

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Mehr zum Thema Wassertemperatur erfährst du in unserem ausführlichen Temperatur-Guide.

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Tipp 2: Gemeinsam baden – Hautkontakt wirkt Wunder

Einer der wirkungsvollsten Tipps überhaupt: Geh mit deinem Baby zusammen in die Badewanne. Der direkte Hautkontakt beruhigt, dein Baby fühlt deine Wärme und deinen Herzschlag, und das warme Wasser tut euch beiden gut.

So funktioniert gemeinsames Baden am besten:

  1. Lass dir von deinem Partner oder einer anderen Vertrauensperson helfen
  2. Eine Person sitzt bereits in der Wanne, die andere reicht das Baby an
  3. Halte dein Baby eng an deinen Oberkörper – Brust an Brust
  4. Lass es langsam das Wasser spüren, während es deinen vertrauten Geruch wahrnimmt
  5. Nach dem Bad übergibt eine Person das Baby sicher in ein vorgewärmtes Handtuch

Wichtig: Beim gemeinsamen Baden gilt: Die Wassertemperatur richtet sich immer nach dem Baby (36-37 °C), nicht nach dir. Für Erwachsene fühlt sich das eher lauwarm an – aber für dein Baby ist es perfekt.

Tipp 3: Das Tummy-Tub-Prinzip – Enge gibt Geborgenheit

Manche Babys fühlen sich in einer großen, flachen Wanne verloren und unsicher. Ein Badeeimer oder eine ergonomisch geformte Babywanne kann Wunder wirken. Dein Baby sitzt darin aufrecht und eingehüllt – ähnlich wie im Mutterleib. Viele Wassermuffel lieben diese Enge und Geborgenheit.

Der Grund: Im Mutterleib war dein Baby 9 Monate lang von allen Seiten sanft umschlossen. Eine weite, flache Wanne ist das genaue Gegenteil davon. Ein Badeeimer oder eine kleinere Wanne mit Sitzverkleinerer simuliert das vertraute Gefühl.

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Tipp 4: Warmes Tuch auf den Bauch – der Hebammen-Trick

Ein genialer Trick, den viele Hebammen empfehlen: Lege ein warmes, feuchtes Mull- oder Stofftuch auf den Bauch deines Babys, während es in der Wanne liegt. Das gibt Wärme und Sicherheit und verhindert, dass der Bauch auskühlt – denn genau dieses Kältegefühl am Bauch ist oft der Auslöser für Unwohlsein.

Gieße immer wieder vorsichtig warmes Wasser über das Tuch, damit es warm bleibt. Dein Baby spürt die gleichmäßige Wärme und fühlt sich geborgen. Diesen Trick schwören viele Eltern – probier ihn unbedingt aus!

Tipp: Verwende ein dünnes Mulltuch statt eines dicken Frotteelappens. Es liegt angenehmer auf Babys Haut und lässt sich leichter mit warmem Wasser benetzen.

Tipp 5: Das richtige Timing finden

Baden funktioniert am besten, wenn dein Baby:

  • Nicht hungrig ist (aber auch nicht direkt nach dem Füttern – warte ca. 30 Minuten)
  • Wach, aber nicht übermüde ist (die Müdigkeitsanzeichen erkennst du an Gähnen, Augenreiben, Quengeln)
  • In guter Stimmung ist – wenn dein Baby gerade fröhlich und aufmerksam ist, ist der perfekte Moment
  • Keine Bauchschmerzen hat – bei Koliken oder Blähungen ist Baden oft kontraproduktiv

Experimentiere mit verschiedenen Tageszeiten. Manche Babys sind morgens nach dem ersten Schläfchen am entspanntesten, andere lieben das abendliche Bad als Teil der Einschlafroutine. Es gibt kein richtig oder falsch – nur das, was für euch funktioniert.

Tipp: Viele Hebammen empfehlen das Bad am späten Nachmittag oder frühen Abend. Warmes Wasser hat eine natürlich beruhigende Wirkung und kann beim Einschlafen helfen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Baby richtig baden – Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Tipp 6: Langsam herantasten – Schritt für Schritt

Du musst nicht gleich ein Vollbad machen. Fang klein an und steigere langsam:

  1. Tag 1-3: Nur die Füßchen ins warme Wasser tauchen – auf deinem Schoß sitzend
  2. Tag 4-7: Bis zu den Knien ins Wasser, dabei sanft mit dem Baby sprechen
  3. Woche 2: Den Po und unteren Rücken ins Wasser gleiten lassen
  4. Woche 3: Langsam den ganzen Körper ins Wasser – mit Bauchauflage (Tipp 4!)
  5. Woche 4+: Erste kurze Vollbäder (2-3 Minuten), dann langsam verlängern

Diese schrittweise Gewöhnung nimmt deinem Baby die Angst und baut Vertrauen auf. Geduld ist hier der absolute Schlüssel. Geh nie einen Schritt weiter, wenn dein Baby beim aktuellen Schritt noch unwohl wirkt.

Wichtig: Feiere jeden kleinen Fortschritt! Dein Baby hat die Füße im Wasser gelassen, ohne zu weinen? Das ist ein riesiger Erfolg. Lobe es mit sanfter Stimme und zeig ihm, wie stolz du bist.

Tipp 7: Ruhe und wenig Reize

Dimme das Licht, schalte Waschmaschine und Radio aus und rede in ruhigem, sanftem Ton mit deinem Baby. Weniger ist mehr, wenn dein Baby empfindlich auf Reize reagiert.

Das bedeutet für die ersten Versuche:

  • Kein Spielzeug in der Wanne
  • Keine Musik oder lauten Geräusche
  • Keine Hektik – nimm dir Zeit
  • Warmes Badezimmer – heize den Raum vorher auf mindestens 22-24 °C
  • Einfach nur du, dein Baby und warmes Wasser

Erst wenn dein Baby sich im Wasser wohlfühlt, kannst du nach und nach Reize hinzufügen – zum Beispiel sanftes Singen oder ein einzelnes Badespielzeug.

🛁 Passende Produkte: Ein Heizstrahler über dem Wickelplatz sorgt dafür, dass dein Baby sich vor und nach dem Bad rundum warm fühlt – das kann einen großen Unterschied machen.

Tipp 8: Badespielzeug als Motivator

Wenn dein Baby schon etwas älter ist (ab ca. 3-4 Monaten), kann altersgerechtes Badespielzeug ein echter Gamechanger sein. Der Trick: Das Spielzeug gibt es NUR im Wasser. So verknüpft dein Baby das Baden mit etwas Positivem und Spannendem.

Geeignetes Badespielzeug für Wassermuffel:

  • Gießbecher – faszinieren fast jedes Baby
  • Badebücher – wasserfeste Bücher mit bunten Bildern
  • Schwimmtiere – die klassische Badeente ist nicht ohne Grund ein Dauerbrenner
  • Leuchtende Spielzeuge – in gedämpftem Licht besonders spannend

Aber Achtung: Führe Spielzeug erst ein, wenn dein Baby sich grundsätzlich im Wasser wohlfühlt. Für einen ängstlichen Wassermuffel kann zu viel Spielzeug zusätzlich überfordernd wirken.

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Tipp 9: Routine und Rituale schaffen

Babys lieben Vorhersehbarkeit. Wenn du rund ums Baden ein festes Ritual aufbaust, weiß dein Baby genau, was kommt – und das reduziert Angst enorm.

Ein Baderitual könnte so aussehen:

  1. Ankündigung: „Jetzt gehen wir baden!” – immer mit den gleichen Worten
  2. Ausziehen auf dem vorgewärmten Wickelplatz
  3. Sanft ins Wasser gleiten lassen – immer gleiche Reihenfolge (Füße zuerst)
  4. Waschen in gleicher Reihenfolge: Körper, Arme, Beine, Haare zuletzt
  5. Herausnehmen in ein vorgewärmtes Handtuch (immer dasselbe kuschelige Handtuch!)
  6. Kuscheln und Eincremen als Belohnung

Wiederhole dieses Ritual jedes Mal exakt gleich. Nach einigen Wochen wird dein Baby die Abfolge kennen und sich darauf einstellen können. Lies dazu auch unseren ausführlichen Artikel Baby richtig baden – Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Tipp: Die Pflege nach dem Baden ist genauso wichtig wie das Bad selbst. Eincremen, kuscheln, vielleicht eine kleine Massage – das macht das Gesamterlebnis positiv. Mehr dazu in unserem Ratgeber Baby Pflege nach dem Baden.

Tipp 10: Alternative – Duschen mit Baby

Wenn wirklich gar nichts hilft und dein Baby sich in der Wanne partout nicht wohlfühlt, gibt es noch eine Alternative: Gemeinsam duschen. Ja, das geht – und manche Babys mögen es sogar lieber als Baden.

So duschst du sicher mit deinem Baby:

  • Stelle den Wasserdruck auf ganz sanft und die Temperatur auf 36-37 °C
  • Halte dein Baby sicher mit beiden Armen (lass dir vorher helfen, ins Wasser zu kommen)
  • Lass das Wasser über Babys Beine und Füße rieseln – nicht über den Kopf
  • Halte dein Baby eng an deinen Körper – der Hautkontakt beruhigt
  • Steigere langsam – erst nur die Beine, dann den Körper

Wichtig: Beim Duschen mit Baby ist besondere Vorsicht geboten. Verwende unbedingt eine rutschfeste Unterlage und lass dir immer von einer zweiten Person helfen, besonders beim Hineingehen und Herauskommen.

Wann es besser ist, das Bad ausfallen zu lassen

Wenn dein Baby wirklich untröstlich ist, brich das Bad sofort ab. Es ist kein Versagen, wenn ihr das Bad heute ausfallen lasst. Im Gegenteil: Du zeigst deinem Baby damit, dass du seine Signale ernst nimmst – und das stärkt das Vertrauen.

Lass das Bad auch ausfallen, wenn dein Baby:

  • Krank ist oder Fieber hat
  • Gerade geimpft wurde
  • Einen offensichtlich schlechten Tag hat
  • Starke Koliken oder Bauchschmerzen hat

Eine sanfte Waschlappen-Reinigung (auch „Katzenwäsche” genannt) reicht völlig aus. Morgen ist ein neuer Tag, und irgendwann wird dein Baby das Wasser lieben – die allermeisten tun es früher oder später.

Lies auch unseren Artikel darüber, wie oft ein Baby wirklich gebadet werden muss. Das nimmt vielleicht etwas Druck raus – denn Babys müssen nicht täglich baden.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

In den meisten Fällen löst sich das Problem mit Geduld und den richtigen Tricks von selbst. Aber manchmal kann es sinnvoll sein, professionelle Unterstützung zu suchen.

Sprich mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt, wenn:

  • Dein Baby auch nach Wochen des behutsamen Probierens panisch auf Wasser reagiert
  • Die Abneigung sich auf andere Bereiche ausweitet (z. B. Waschen, Wickeln)
  • Dein Baby beim Kontakt mit Wasser steif wird oder sich überstreckt
  • Du selbst dich zunehmend gestresst und hilflos fühlst
  • Dein Baby älter als 6 Monate ist und sich keinerlei Besserung zeigt

Tipp: Deine Hebamme kann dir das Baden zuhause zeigen und individuell auf dein Baby eingehen. Manche Hebammen bieten auch Babyschwimmkurse an – die sanfte Wassergewöhnung in der Gruppe kann Wunder wirken. Frag einfach nach!

Auch Krankengymnastik oder Osteopathie können in seltenen Fällen helfen, wenn die Badeabneigung mit körperlichen Verspannungen zusammenhängt (z. B. nach einer schwierigen Geburt).

Erfolgsgeschichten anderer Eltern

Du bist wirklich nicht allein mit diesem Thema. Hier sind einige anonymisierte Erfahrungen, die andere Eltern auf ihrem Weg mit kleinen Wassermuffeln gemacht haben:

Anna, Mama von Leni (5 Monate): „Leni hat die ersten 8 Wochen bei jedem Bad gebrüllt wie am Spieß. Wir haben dann einen Badeeimer gekauft – und es war, als hätten wir ein anderes Kind. Sie liebt die Enge und sitzt jetzt fröhlich glucksend im warmen Wasser. Der Badeeimer war unser Gamechanger!”

Markus, Papa von Jonas (4 Monate): „Bei uns hat gemeinsames Baden alles verändert. Ich gehe mit Jonas zusammen in die Wanne, er liegt auf meiner Brust, und seitdem ist Baden unser schönstes Abendritual. Er schläft danach immer wie ein Stein.”

Sophie, Mama von Mila (7 Monate): „Wir haben wochenlang nur Milas Füßchen ins Wasser getaucht – mehr ging nicht. Langsam haben wir uns vorgearbeitet, und jetzt, mit 7 Monaten, planscht sie fröhlich in der Wanne. Manchmal braucht es einfach Zeit und ganz viel Geduld.”

Tom und Lisa, Eltern von Ben (3 Monate): „Das warme Tuch auf dem Bauch war der entscheidende Tipp. Sobald Ben das Tuch spürt, entspannt er sich sofort. Außerdem haben wir das Badezimmer vorher mit einem Heizstrahler aufgewärmt – kein kaltes Ausziehen mehr, kein Geschrei.”

Tipp: Tausche dich auch mit anderen Eltern in Krabbelgruppen oder Online-Foren aus. Manchmal hilft es einfach zu hören, dass es anderen genauso geht – und welche kreativen Lösungen sie gefunden haben.

Die richtige Ausstattung macht den Unterschied

Neben den richtigen Techniken kann auch die passende Ausstattung helfen, das Badeerlebnis für deinen Wassermuffel angenehmer zu gestalten:

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Wichtige Sicherheitshinweise

Bei allem Bemühen, dein Baby ans Wasser zu gewöhnen, steht Sicherheit immer an erster Stelle:

  • Lass dein Baby niemals allein im oder am Wasser – auch nicht für eine Sekunde
  • Bereite alles vor, bevor du dein Baby ins Wasser setzt (Handtuch, Kleidung, Windel)
  • Prüfe die Wassertemperatur immer mit einem Thermometer
  • Achte auf einen rutschfesten Untergrund in und neben der Wanne
  • Halte dein Baby immer sicher fest – auch wenn es strampelt
  • Beende das Bad sofort, wenn dein Baby blaue Lippen bekommt oder zittert

Wichtig: Babys können schon in wenigen Zentimetern Wasser ertrinken – und das lautlos. Aufsicht ist beim Baden die absolute Pflicht, ohne jede Ausnahme.

Zusammenfassung: Dein Fahrplan für Wassermuffel

Hier nochmal die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  1. Ursache finden – Warum mag dein Baby das Baden nicht?
  2. Temperatur prüfen – Immer exakt 36-37 °C mit Thermometer messen
  3. Gemeinsam baden – Hautkontakt ist der stärkste Beruhiger
  4. Klein anfangen – Erst Füßchen, dann langsam steigern
  5. Timing beachten – Ausgeruht, satt (aber nicht voll), gute Laune
  6. Reize reduzieren – Ruhig, warm, wenig Ablenkung
  7. Rituale schaffen – Immer gleicher Ablauf gibt Sicherheit
  8. Geduld haben – Es braucht Zeit, und das ist okay
  9. Alternativen nutzen – Badeeimer, Duschen, Waschlappen
  10. Druck rausnehmen – Kein Bad ist auch okay

Du wirst sehen: Mit Geduld, Liebe und den richtigen Tricks wird aus deinem kleinen Wassermuffel bestimmt noch eine kleine Wasserratte. Und wenn nicht? Dann ist auch das in Ordnung. Jedes Baby ist einzigartig – und das ist wunderbar so.

Wenn du noch ganz am Anfang stehst, schau auch in unseren Ratgeber Baby erstes Bad – Schritt für Schritt und unsere Checkliste für die Badezubehör-Erstausstattung.


Häufig gestellte Fragen

Ist es normal, dass mein Baby beim Baden weint?

Ja, absolut. Sehr viele Babys weinen anfangs beim Baden – manche Studien sprechen von bis zu 30 %. Das liegt meist am ungewohnten Temperaturwechsel, am Gefühl der Schwerelosigkeit im Wasser oder einfach an der vielen neuen Reizen auf einmal. Mit der Zeit und den richtigen Strategien gewöhnen sich die allermeisten Babys daran.

Ab wann mögen Babys das Baden normalerweise?

Das ist sehr individuell. Manche Babys lieben das Wasser vom ersten Tag an, andere brauchen Wochen oder sogar Monate. Die meisten Babys haben sich spätestens mit 4-6 Monaten ans Baden gewöhnt. Bleib geduldig und zwinge dein Baby nicht ins Wasser – Druck macht es meistens schlimmer.

Soll ich mein Baby trotzdem baden, wenn es schreit?

Nein, bitte nicht. Wenn dein Baby untröstlich weint, beende das Bad sanft und versuche es ein anderes Mal wieder. Ein erzwungenes Bad verstärkt die negative Assoziation mit Wasser und kann die Badeabneigung langfristig verschlimmern. Eine liebevolle Waschlappen-Reinigung ist eine gute Alternative.

Helfen Badezusätze gegen die Angst?

Bestimmte beruhigende Badezusätze mit Lavendel oder Kamille können eine entspannende Atmosphäre schaffen und den Geruchssinn deines Babys sanft stimulieren. Allerdings solltest du bei Neugeborenen unter 8 Wochen zunächst auf alle Zusätze verzichten und nur klares Wasser verwenden. Mehr Infos findest du in unserem Badezusatz-Ratgeber.

Kann gemeinsames Baden mit den Eltern wirklich helfen?

Absolut – das ist sogar einer der wirkungsvollsten Tipps überhaupt! Der Hautkontakt und die Nähe zu Mama oder Papa geben vielen Babys die Sicherheit, die sie brauchen, um sich im Wasser zu entspannen. Achte nur darauf, dass die Wassertemperatur bei 36-37 °C bleibt und lass dir von einer zweiten Person helfen.

Ab welchem Alter kann ich Badespielzeug einsetzen?

Altersgerechtes Badespielzeug kannst du ab ca. 3-4 Monaten einführen. Achte auf schadstofffreie Materialien und darauf, dass keine verschluckbaren Kleinteile vorhanden sind. Führe Spielzeug aber erst ein, wenn dein Baby sich grundsätzlich im Wasser wohlfühlt – bei einem ängstlichen Baby kann zu viel Spielzeug zusätzlich überfordern. In unserem Badespielzeug-Vergleich findest du sichere Empfehlungen.

Mein Baby ist schon 8 Monate alt und hasst immer noch das Wasser – ist das noch normal?

Das kommt vor und ist kein Grund zur Panik. Manche Babys brauchen einfach länger als andere. Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass die Abneigung sehr stark ist oder sich auf andere Bereiche ausweitet (z. B. generelle Angst vor Nässe), sprich mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt. In seltenen Fällen können körperliche Ursachen (z. B. Verspannungen nach der Geburt) eine Rolle spielen, die durch Physiotherapie oder Osteopathie behandelt werden können.

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